Als Ursache dieses überraschenden Effekts wurden Änderungen in der Abfrage lokaler FlexLM-CATIA-Lizenzen ermittelt. Dieser Effekt tritt nicht bei FlexNET-Floating-Lizenzen o. anderen INTERFACE-Datenformaten auf.

 

Sofern dieses Verhalten relevant ist, so ist mittels des Registry-Editors der vorhandene FlexLM-Lizenz-Eintrag (dieser wird bei Installation der GIBcam-Software automatisch eingerichtet) unterHKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREFLEXlm License Manager zu überprüfen. Möglicherweise sind mehrere Einträge (Verweise auf mehrere LIC-Lizenzdateien und Verzeichnisse) unter diesem Schlüssel, z.B. auch ältere GIBcam-INTERFACE-Lizenzen.

 

Alle älteren oder nichtzutreffenden Einträge bis auf den aktuellen Verweis auf die aktuelle INTERFACE-Lizenzdatei INTERFACE.LIC im aktuellen GIBcam-INTERFACE-Verzeichnis sind zu entfernen. Dies könnte etwa wie folgt aussehen:

 

C:\Program Files\GIBcamv2014.x64\INTERFACE\INTERFACE.LIC

 

Es ist dabei unbedingt auf exakte Schreibweise und Bezeichnung zu achten. Der Verzeichnisname muss akkurat dem Eintrag 'INTERFACE-Verzeichnis' in den GIBcam-Einstellungen entsprechen. In der Regel sind Änderungen in der Registry nur mit Administratorrechten möglich. Die erweiterten Schreibrechte auf diesen Schlüssel sind daher zu beachten, da der FlexLM-Lizenzmanager u.U. selbstständig den Eintrag bei erneutem Start der GIBcam-Software verändert.

Dieser Vorgang kann mittels des GIBcam-Konfigurationskommandos:

 

GIB***.EXE /INSTALL:FLEXLM

 

vereinfacht werden. Damit wird der vorhandene Eintrag komplett gelöscht. Beim nachfolgendem Start der GIBcam-Software wird dieser dann automatisch auf den jeweils zutreffenden Standardwert initialisiert.

  • Registry-Schlüssel des FlexLM-Lizenzmanager mit angepasstem Eintrag für GIBcam-INTERFACE-Lizenz
  • Vorgabe GIBcam-INTERFACE-Verzeichnis
  • Zugriffsrechte für Registryschlüssel kontrollieren

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